Widerstand gegen höhere Wasser- und Abwassergebühren in Potsdam

In Potsdam regt sich Widerstand gegen die rückwirkend erhöhten Wasser- und Abwassergebühren. Nach Angaben der PNN haben rund 14.700 Hauseigentümer jetzt entsprechende Bescheide erhalten. Die Gebühren steigen demnach im Schnitt um etwa 25 Prozent. Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt bedeutet das laut Stadt jährliche Mehrkosten von rund 190 Euro. Sowohl der Mieterverein Potsdam als auch der Eigentümerverband „Haus und Grund“ raten inzwischen dazu, vorsorglich Widerspruch gegen die Bescheide einzulegen. Kritisiert werden unter anderem die Höhe der Gebühren und offene Fragen zur Rechtmäßigkeit. Die Stadt hatte die Erhöhung mit gestiegenen Energie- und Personalkosten sowie Investitionen begründet.

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