Verpackungssteuer sorgt für Ärger in Potsdam

In Potsdam sorgt die geplante Verpackungssteuer weiter für Diskussionen.

Zum 1. Juli soll sie kommen – doch noch vor der Entscheidung der Stadtverordneten im März warnen gleich vier Wirtschaftsverbände davor: IHK, Dehoga, Handwerkskammer und der Handelsverband Berlin-Brandenburg.

Sie fordern, die Haushaltsvorlage abzulehnen und befürchten mehr Bürokratie, steigende Preise und zusätzliche Belastungen für Betriebe und Kunden.

Die Steuer würde auf Einwegverpackungen wie Pappbecher oder Pizzakartons erhoben werden und soll der Stadt rund 1,5 Millionen Euro im Jahr bringen – Müll vermeiden soll sie auch.

Die Verbände sagen allerdings: Der Nutzen sei unklar, der Schaden für die Wirtschaft dafür umso größer.

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